Mittwoch, 17. September 2008

Ich reflektiere mit meiner Arbeit den Konsumrausch als Ablenkungsmanöver, alles ist XXL, schreiend bunt und wird rasend laut vermarktet.
Die gebrauchte, mit Essensresten verschmutzte fettige Leinwandtafel von der EatArt-Vernissage zur Sozialen Plastik werde ich als Grundlage für meine Assemblage(franz. "Assemblage" = Zusammensetzung, Zusammenfügung) am Sonntag,den 21.09.2008 verwenden.
Was vorher eingefärbt und mutige Überwindung beim aufessen gekostet hat, wird in seine Bestandteile aufgelöst und dreidimensional in all seiner Künstlichkeit dem Betrachter ins Auge schillern.
Zwischen Anziehung und Widerwillen, schau ich hin, wird’s mir schlecht, oder will ich davon kosten?
Fasse ich in den Abfalleimer oder hab ich es noch nicht nötig?
Barbara Rößler

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